E. Prognosebericht
Die energetische Modernisierung und Sanierung sowie die damit einhergehende Dekarbonisierung des Immobilienbestands wird in den kommenden Jahren Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bilden.
Die schrittweise Umsetzung der Maßnahmen der Klima-Road-Map ist darauf ausgerichtet, den CO2-Ausstoß des Portfolios kontinuierlich zu reduzieren und die langfristige Zielsetzung einer Klimaneutralität bis 2045 zu unterstützen. Darüber hinaus könnten diese Maßnahmen einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Werthaltigkeit des Immobilienportfolios leisten. Die Nachverdichtung auf eigenen Grundstücken durch Neubau von Gebäuden sowie der Ersatzneubau bieten zudem die Möglichkeit, das Wohnungsangebot insbesondere in Ballungsgebieten zu erweitern und einen Beitrag zur Entlastung der Wohnraumsituation in städtischen Lagen zu leisten.
Die im Jahr 2023 begonnene Maßnahme zweier Häuser in Köln, Erlenweg, in der insgesamt 36 Wohneinheiten umfassend modernisiert wurden, ist im Jahr 2025 fertiggestellt worden. Darüber hinaus erhält die Wohnanlage eine Tiefgarage. Die Fertigstellung der Tiefgarage soll im laufenden Geschäftsjahr abgeschlossen werden. Einzelne Wohnungsmodernisierungen sind im Jahr 2026 geplant.
Eine nachhaltige Bauweise (Stichworte DGNB-Zertifizierung, ESG-Kriterien und EU-Taxonomie) wird den Neubau zukünftig in noch höherem Maße bestimmen.
Die im Risiko- und Chancenbericht dargestellten Risiken aus geopolitischen Spannungen sind derzeit hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer potenziellen Auswirkungen auf die finanziellen Leistungsindikatoren nicht hinreichend quantifizierbar und konnten daher in der Planung für das Geschäftsjahr 2026 nicht berücksichtigt werden.
Die Planung für 2026 resultiert aus Umsatzerlösen aus Bewirtschaftungstätigkeit in Höhe von 10,4 Mio. EUR (Vorjahr: 10,2 Mio. EUR). Darin enthalten sind Erlöse aus Betriebs- und Heizkostenabrechnungen in Höhe von 2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 2,8 Mio. EUR). Sonstige betriebliche Erträge sind mit 5 TEUR geplant (Vorjahr: 22 TEUR). Dem gegenüber stehen 5,1 Mio. EUR (Vorjahr: 5,2 Mio. EUR) Aufwendungen für Lieferungen und Leistungen und sonstige Steuern, Abschreibungen von 1,8 Mio. EUR (Vorjahr: 1,8 Mio. EUR), sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR) sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen von 476 TEUR (Vorjahr: 520 TEUR). Es werden Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 218 TEUR (Vorjahr: -50 TEUR) erwartet.
Im Bereich der Leistungsindikatoren verzeichnen die Sollmieten einen Zuwachs von +1,9 % auf 7,6 Mio. EUR (Vorjahr: 7,5 Mio. EUR), Erlösschmälerungen sinken um 1,4 % auf 77 TEUR (Vorjahr: 78 TEUR). Die Instandhaltungskosten werden um 13,1 % auf 1,8 Mio. EUR (Vorjahr: 2,1 Mio. EUR) sinken.