Anhang für das Geschäftsjahr 2025

A. Allgemeine Angaben

Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Köln ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 96 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der jeweils aktuellen Fassung. 

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang einschließlich Anlagenspiegel und Verbindlichkeitenspiegel. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 

Das Formblatt für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen in der aktuellen Fassung wurde beachtet.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungs­methoden

Abgesehen von der erstmaligen Aktivierung von Fremdkapitalzinsen wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten im Sinne § 255 HGB bilanziert. Die lineare Abschreibung wird über vier Jahren vorgenommen. 

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Sinne § 255 HGB, vermindert um erhaltene Investitionszuschüsse für geförderte Baumaßnahmen sowie planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet wird, werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 255 Abs. 3 HGB aktiviert. 

Eine dauerhafte Wertminderung nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB liegt vor, wenn der Zeitwert eines Objektes voraussichtlich innerhalb eines Zeitraums von fünf bis zehn Jahren den Buchwert nicht übersteigt. Gebäudekosten werden planmäßig in den ersten 25 Jahren mit 1 % p.a. und danach auf Basis einer Restnutzungsdauer von 55 Jahren abgeschrieben. Neuzugänge (Zukäufe) seit 2003 werden linear über die geschätzte Restnutzungsdauer abgeschrieben. Nachträgliche Herstellungskosten werden auf die Restnutzungsdauer verteilt, bei umfangreichen Modernisierungen wird eine Restnutzungsdauer von mindestens 25 Jahren angenommen. Bei Gebäudezugängen zwischen 1991 und 2002 wird die degressive Gebäudeabschreibung angesetzt. Diese wird gemäß Art. 67 Abs. 4 EGHGB fortgeführt. Die hiernach vorgenommene Abschreibung betrug im Geschäftsjahr 311 TEUR. Im Vergleich zur linearen Abschreibung ergab sich eine Mehrabschreibung von 194 TEUR. Geschäftsgebäude werden in der Regel linear mit 2 % p.a. abgeschrieben. 

Die Abgrenzung der aktivierten Modernisierungskosten von den Instandhaltungsaufwendungen erfolgte entsprechend der Stellungnahme IDW RS IFA 1 n.F.

Die lineare Abschreibung der technischen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgt über eine Nutzungsdauer von fünf bis zehn Jahren bzw. drei bis fünfzehn Jahren. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungswerten von 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR wird jährlich ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von 5 Jahren in gleichen Raten abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten im Sinne § 255 HGB bilanziert, soweit nicht im Einzelfall eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert geboten war.

Das Vorratsvermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Sinne § 255 HGB bewertet.

Die in den unfertigen Leistungen enthaltenen noch mit den Mietern abzurechnenden Betriebskosten wurden mit einem Bewertungsabschlag wegen Leerstands bzw. fehlender Abrechnungsmöglichkeit belegt.

Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei Mietforderungen, Forderungen aus Grundstücksverkäufen und sonstigen Vermögensgegenständen wird dem allgemeinen Ausfallrisiko durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. 

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand späterer Jahre betreffen, angesetzt. Hierzu zählen auch Disagios aus Kreditaufnahmen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind vollständig passiviert. Zugrunde liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten nach dem Teilwertverfahren mit handelsrechtlichen Modifikationen unter Berücksichtigung der © Richttafeln Heubeck 2018 G. Bei der Ermittlung wurden jährliche Gehaltssteigerungen von 2,25 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % (31.12.2024 2,25 %) zugrunde gelegt. Für die Abzinsung der so ermittelten Erfüllungsbeträge wird der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz der vergangenen 10 Jahre von 2,06 % (31.12.2024 1,90 %) p.a. verwendet. 

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB aus dem Ansatz der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Jahren und dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren beträgt - 336 TEUR (Vorjahr: - 140 TEUR).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die aufgrund der Betriebszugehörigkeit ermittelten Ansprüche auf Einmalzahlungen bei Jubiläen wurden laufzeitkongruent mit dem von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichten Zinssatz von 2,22 % (Vorjahr: 1,96 %) p.a. abgezinst und mit einem Abschlag für vorzeitiges Ausscheiden in Höhe von 30 % belegt.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Erträge späterer Jahre betreffen, angesetzt.
 

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C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Anlage 1: Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2025

(Tabelle zur Seite scrollbar)

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2025
EUR
Zugänge
des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
des Geschäftsjahres
EUR
Umbuchungen
(+/-)
EUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten
31.12.2025
EUR
Abschreibungen kumuliert
01.01.2025
EUR
Zugänge
des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
des Geschäftsjahres
EUR
Abschreibungen kumuliert
31.12.2025
EUR
Buchwert
31.12.2025
EUR
Buchwert
31.12.2024
EUR
I.Immaterielle Vermögensgegenstände           
1.entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

831.813,85

28.678,49

0,00

0,00860.492,34

695.131,85

87.076,49

0,00782.208,3478.284,00136.682,00
2.geleistete Anzahlungen

0,00

509.266,68

0,00

0,00509.266,68

0,00

0,00

0,000,00509.266,680,00
  

831.813,85

537.945,17

0,00

0,001.369.759,02

695.131,85

87.076,49

0,00782.208,34587.550,68136.682,00
II.Sachanlagen           
1.Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten

1.153.453.358,36

38.255.316,97

13.143.897,87

7.540.684,231.186.105.461,69

298.702.317,40

17.231.562,91

3.325.712,67

312.608.167,64873.497.294,05854.751.040,96
2.Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten

8.744.302,85

2.397,37

378.363,96

0,00

8.368.336,26

3.884.197,00

142.151,41

0,004.026.348,414.341.987,854.860.105,85
3.Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten

3.228.511,43

1.715.085,000,00-1.022.979,983.920.616,45

11.897,88

5.316,00

0,0017.213,883.903.402,57

3.216.613,55

4.Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter

1.777.789,93

0,0092.015,730,001.685.774,20

15.441,27

0,000,0015.441,271.670.332,931.762.348,66
5.technische Anlagen und Maschinen

494.811,17

115.066,95

0,00335.132,20945.010,32

428.127,17

24.159,15

0,00452.286,32492.724,0066.684,00
6.andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

5.144.148,10

856.410,81

115.658,20

0,005.884.900,71

3.810.684,81

487.552,81

115.342,20

4.182.895,421.702.005,291.333.463,29
7.Anlagen im Bau

11.421.700,15

14.071.391,33

0,00

-1.818.694,59

23.674.396,890,000,000,000,0023.674.396,8911.421.700,15
8.Bauvorbereitungskosten

11.100.449,22

2.008.394,24

633.064,15

-4.699.009,667.776.769,650,00

473.521,31

473.521,31

0,007.776.769,6511.100.449,22
9.geleistete Anzahlungen

335.132,20

0,00

0,00

-335.132,20

0,000,000,000,000,000,00335.132,20
  1.195.700.203,4157.024.062,6714.362.999,910,001.238.361.266,17306.852.665,5318.364.263,593.914.576,18321.302.352,94917.058.913,23888.847.537,88
III.Finanzanlagen           
1.Anteile an verbundenen Unternehmen45.530.706,290,000,000,00

45.530.706,29

1.348.321,15

0,000,001.348.321,1544.182.385,1444.182.385,14
2.Beteiligungen

3.460.148,02

0,000,000,003.460.148,020,000,000,000,003.460.148,023.460.148,02
3.sonstige Ausleihungen100.400,000,000,000,00100.400,000,000,000,000,00100.400,00100.400,00
  49.091.254,310,000,000,0049.091.254,311.348.321,150,000,001.348.321,1547.742.933,1647.742.933,16
Anlagevermögen insgesamt1.245.623.271,5757.562.007,8414.362.999,910,001.288.822.279,50308.896.118,5318.451.340,083.914.576,18323.432.882,43965.389.397,07936.727.153,04

In der Position Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten sind 890 TEUR und in der Position Anlagen im Bau sind 56 TEUR Zinsen für Fremdkapital enthalten.

In der Position unfertige Leistungen sind mit 28.047 TEUR noch nicht abgerechnete Betriebs- und Heizkosten enthalten.
 

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr stellen sich wie folgt dar:

 Insgesamt

31.12.2025
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr
31.12.2025
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr
Vorjahr
EUR
Forderungen aus Vermietung

508.033,53

13.743,11

21.616,80
Forderungen aus Grundstücksverkäufen

1.908.512,09

0,000,00
Forderungen aus Betreuungstätigkeit

593.052,12

0,000,00

Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen

324.824,04

0,000,00

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

46.186,13

0,000,00
sonstige Vermögensgegenstände11.101.822,370,000,00
 

14.482.430,28

13.743,11

21.616,80

In der Position Forderungen aus Betreuungstätigkeit sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 529 TEUR (Vorjahr: 414 TEUR) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit 43 TEUR (Vorjahr: 83 TEUR) auf die Position Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen und mit 3 TEUR (Vorjahr: 12 TEUR) auf sonstige Vermögensgegenstände.

Rücklagenspiegel

 Bestand am Ende des Vorjahres



EUR
Einstellung gemäß Beschluss
der Gesellschafterversammlung
aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres
EUR

Einstellung aus

dem Jahresüberschuss

des Geschäftsjahres

EUR

Bestand am
Ende des
Geschäftsjahres
EUR
Satzungsmäßige Rücklage18.500.000,000,000,0018.500.000,00
Bauerneuerungsrücklage0,000,0018.000.000,00438.500.000,00
Andere Gewinnrücklagen139.000.000,001.000.000,000,00140.000.000,00
 157.500.000,001.000.000,0018.000.000,00597.000.000,00

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ungewisse Verbindlichkeiten wie noch anfallende Kosten fertiggestellter Objekte (2.493 TEUR), Gewährleistungsverpflichtungen (564 TEUR), Verwaltungsaufwand einschließlich Personalkosten (1.003 TEUR), Prozessrisiken (334 TEUR) sowie Betriebskosten (78 TEUR) gebildet.

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten sowie zur Sicherheit gewährte Pfandrechte oder ähnliche Rechte werden im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) dargestellt.

Anlage 2: Verbindlichkeitenspiegel

Stand 31.12.2025

(Tabelle zur Seite scrollbar)

Verbindlichkeiteninsgesamt

EUR
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

EUR
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
Vorjahr
EUR
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

EUR
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Vorjahr
EUR
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren

EUR
gesichert durch Grundpfandrechte

EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten344.857.315,14 17.398.584,0622.417.447,22327.458.731,08336.682.244,26274.834.330,43344.857.315,14
2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern983.610,2037.400,9455.927,50946.209,26983.570,38790.333,09983.610,20
3. erhaltene Anzahlungen40.018.824,9640.018.824,9642.458.236,81

0,00

0,00

0,00

0,00
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen12.349.273,7410.990.794,3811.501.793,751.358.479,361.274.477,0014.883,450,00
a) Verbindlichkeiten aus Vermietung6.419.064,536.419.064,536.327.808,430,000,000,000,00
b) Verbindlichkeiten aus Betreuungstätigkeit25.326,0725.326,0726.861,530,000,000,000,00
c) Verbindlichkeiten aus anderen Lieferungen und Leistungen5.904.883,144.546.403,785.147.123,791.358.479,361.274.477,0014.883,450,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen26.627,1926.627,19

487.106,06

0,000,000,000,00
6. sonstige Verbindlichkeiten59.269,0159.269,01146.345,240,000,000,000,00
 398.294.920,2468.531.500,54 77.066.856,58329.763.419,70338.940.291,64275.639.546,97345.840.925,34

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen 27 TEUR (Vorjahr: 92 TEUR) sonstige Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus anderen Lieferungen und Leistungen fielen nicht an (Vorjahr: 395 TEUR).

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten von 75 TEUR (Vorjahr: 76 TEUR), die mit 9 TEUR (Vorjahr: 10 TEUR) unter Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern und mit 66 TEUR (Vorjahr: 66 TEUR) unter erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen sind.  

Die Umsatzerlöse sind im Inland erzielt worden.

Andere aktivierte Eigenleistungen betreffen mit 946 TEUR aktivierte Bauzeitzinsen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 996 TEUR enthalten.

In den Abschreibungen auf Sachanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Bauvorbereitungskosten für nicht durchgeführte Projekte in Höhe von 474 TEUR (Vorjahr: 386 TEUR) enthalten.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 26,850 % (Vorjahr: 32,125 %) zugrunde. Am Bilanzstichtag bestanden aktive latente Steuersalden in Höhe von 19.893 TEUR, darin enthalten latente Steuersalden aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen von 17.147 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und passive latente Steuersalden in Höhe von 37.058 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten die aktiven Steuersalden sich um 16.359 TEUR, die passiven erhöhten sich um 17.189 TEUR. Die passiven latenten Steuern beinhalten ausschließlich latente Steuern aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, und resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei den Grundstücken und Gebäuden im Anlagevermögen sowie aus Bewertungsunterschieden bei den Rückstellungen.

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D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse bestehen mit 3.282 TEUR (Vorjahr: 981 TEUR) aus der Bestellung von Grundpfandrechten für fremde Verbindlichkeiten, mit 197 TEUR (Vorjahr: 197 TEUR) aus Bürgschaften und mit 1 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR) aus persönlicher Schuldhaft. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bestellung von Grundpfandrechten für die Fremdfinanzierungen von Käufern, die auf Kaufgrundstücken eingetragen werden, ist unwahrscheinlich, da die Valutierung der Kaufpreisraten von den begünstigten Kreditinstituten direkt an die Gesellschaft erfolgt. Die Inanspruchnahme für Bürgschaften und persönliche Schuldhaft wird als nicht wesentlich für die Vermögens- und Finanzlage angesehen.

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen unmittelbar bzw. mittelbar beteiligt:

 Beteiligungsquote
%
Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Köln10028.6427.949
Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH - DEWOG -, Köln10099.7797.127
DEWOG-Treuhand, Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft mbH, Köln (mittelbar)1002.908766
Siedlungsgesellschaft „Am Bilderstöckchen“ GmbH, Köln94,933.3241.545

Daneben bestehen vier mittelbare und zwei unmittelbare Beteiligungen an Kapitalgesellschaften, die von nachgeordneter Bedeutung sind bzw. ihren Geschäftsbetrieb eingestellt haben.

Die Gesellschaft beschäftigte 2025 im Jahresdurchschnitt 200 Mitarbeiter, und zwar 150 kaufmännische und 50 technische Angestellte.

Der von der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mit beschränkter Haftung als Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht des Geschäftsjahres 2025 für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Die Honorare des Abschlussprüfers KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf werden im Konzernabschluss der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH, Köln ausgewiesen.

Aus begonnenen Baumaßnahmen ergeben sich zum Bilanzstichtag bis zur Fertigstellung vertragliche Restverpflichtungen in Höhe von 33.900 TEUR. 

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2025 von 8.541 TEUR einen Betrag von 7.500 TEUR an die Gesellschafter auszuschütten, einen Betrag von 1.000 TEUR den anderen Gewinnrücklagen zuzuführen und den Restbetrag von 41 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.

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Geschäftsführung

Marion Sett, Brühl, Geschäftsführerin
Franz-Bernd Große-Wilde, Bottrop, Geschäftsführer (ab 01.04.2025)

Im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer verzichtet.
Die Gesamtbezüge früherer Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen betrugen 570 TEUR.
Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber diesen Personen besteht eine Pensionsrückstellung von 5.274 TEUR.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Gordon Sobbeck
Vorsitzender 
Finanzdirektor beim Erzbischöflichen Generalvikariat Köln, Köln

Ulrich Hörsting
stellvertretender Vorsitzender
Hauptabteilungsleiter beim Bischöflichen Generalvikariat Münster, Münster

Martin Tölle (bis: 31.10.2025)
stellvertretender Vorsitzender
Hauptabteilungsleiter Finanzen beim Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen

Professor Dr. Ing. Viktor Grinewitschus
Prorektor Forschung, Professor für Energiefragen der Immobilienwirtschaft, EBZ Business School, Bochum

Christoph Hennen (ab 18.12.2025)
Ökonom im Bistum Aachen

Prälat Dr. Karl Jüsten
Leiter des Kommissariats der Deutschen Bischöfe - Katholisches Büro Berlin -, Berlin

Andreas Kröger (ab 20.08.2024)
Geschäftsführer des Erzbischöflichen Stuhls Paderborn

Jörg Niermann
Bereichsleiter Bau und Investitionen beim Bischöflichen Generalvikariat Essen, Essen

Andreas Trogsch
Leitender Direktor beim Bischöflichen Generalvikariat Trier, Trier

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen 37 TEUR.

Köln, den 31.03.2026

Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft
mit beschränkter Haftung

Die Geschäftsführung    

Marion Sett

Franz-Bernd Große-Wilde

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