Anhang für das Geschäfts­jahr 2025

A. Allgemeine Angaben

Die Siedlungsgesellschaft „Am Bilderstöckchen“ Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Köln ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 1468 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der jeweils aktuellen Fassung. 

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang einschließlich Anlagenspiegel und Verbindlichkeitenspiegel. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 

Die Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen (JAbschlWUV) in der aktuellen Fassung wurde beachtet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungs­methoden 

Abgesehen von der erstmaligen Aktivierung von Fremdkapitalzinsen wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres beibehalten.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Sinne § 255 HGB, vermindert um erhaltene Investitionszuschüsse für geförderte Baumaßnahmen sowie planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet wird, wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 255 Abs. 3 HGB aktiviert.

Eine dauerhafte Wertminderung nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB liegt vor, wenn der Zeitwert eines Objektes voraussichtlich innerhalb eines Zeitraums von fünf bis zehn Jahren den Buchwert nicht übersteigt. Gebäudekosten werden grundsätzlich linear mit 1,5 % bzw. nach ihrer voraussichtlichen Restnutzungsdauer abgeschrieben, die Kosten der Außenanlagen von Neubauten über 40 Jahre. Nachträgliche Herstellungskosten werden auf die Restnutzungsdauer verteilt, bei umfangreichen Modernisierungen wird eine Restnutzungsdauer von mindestens 25 Jahren angenommen. Die degressive Abschreibung von 1,25 % auf das Objekt Madenburgweg 2, Ebernburgweg 43-63 wird gemäß Art. 67 Abs. 4 EGHGB fortgeführt. Daraus resultieren gegenüber der linearen Abschreibung geringere Aufwendungen in Höhe von 47 TEUR.

Die Abgrenzung der aktivierten Modernisierungskosten von den Instandhaltungsaufwendungen erfolgte entsprechend der Stellungnahme IDW RS IFA 1 n.F.

Die lineare Abschreibung der technischen Anlagen erfolgt über eine Nutzungsdauer von fünf bis zehn Jahren. 

Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten im Sinne § 255 HGB bilanziert, soweit nicht im Einzelfall eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert geboten war.

Das Vorratsvermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Sinne § 255 HGB bewertet.

Die unfertigen Leistungen beinhalten noch mit den Mietern abzurechnende Betriebskosten und wurden mit einem Bewertungsabschlag wegen Leerstands bzw. fehlender Abrechnungsmöglichkeit belegt.

Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei Mietforderungen wird dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. 

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand späterer Jahre betreffen, angesetzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. 

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.
 

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist in Anlage 1 dargestellt.

In der Position Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten sind 10 TEUR Zinsen für Fremdkapital enthalten.

Die Laufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen, wie im Vorjahr, jeweils unter einem Jahr.

Die Laufzeiten der sonstigen Rückstellungen betragen weniger als ein Jahr.

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten sowie zur Sicherheit gewährte Pfandrechte oder ähnliche Rechte werden im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) dargestellt.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 13 TEUR (Vorjahr: 48 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gleichzeitig betreffen 1 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR) die Position Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Andere aktivierte Eigenleistungen betreffen mit 10 TEUR aktivierte Bauzeitzinsen.

In den Abschreibungen auf Sachanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Bauvorbereitungskosten für nicht durchgeführte Projekte in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 197 TEUR) enthalten.

Anlage 1: Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2025

(Tabelle zur Seite scrollbar)

  Anschaffungs-/Herstellungskosten 01.01.2025
EUR
Zugänge des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge des Geschäftsjahres
EUR
Umbuchungen (+/-)
EUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten 31.12.2025
EUR
Abschreibungenkumuliert
01.01.2025
EUR
Zugänge des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge des Geschäftsjahres
EUR
Abschreibungenkumuliert
31.12.2025
EUR
Buchwert
31.12.2025
EUR
Buchwert
31.12.2024
EUR
I.Sachanlagen           
1.Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten89.271.317,061.818.725,212.117.818,100,0088.972.224,1737.576.049,831.786.252,600,0039.362.302,4349.609.921,7451.695.267,23
2.technische Anlagen und Maschinen16.546,210,000,000,0016.546,2115.379,46402,360,0015.781,82764,391.166,75
3.Anlagen im Bau495.423,74846.353,250,000,001.341.776,990,000,000,000,001.341.776,99495.423,74
4.Bauvorbereitungskosten0,000,00 0,000,000,000,000,000,000,000,000,00
  89.783.287,012.665.078,462.117.818,100,0090.330.547,3737.591.429,291.786.654,960,0039.378.084,2550.952.463,1252.192.157,72
II.Finanzanlagen           
2.sonstige Ausleihungen300,000,000,000,00300,000,000,000,000,00300,00300,00
  300,000,000,000,00300,000,000,000,000,00300,00300,00
Anlagevermögen insgesamt89.783.587,012.665.078,462.117.818,100,0090.330.847,3737.591.429,291.786.654,960,0039.378.084,2550.952.763,1252.192.157,72

Anlage 2: Verbindlichkeitenspiegel

zum 31.12.2025

(Tabelle zur Seite scrollbar)

Verbindlichkeiteninsgesamt
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

EUR
Davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
Vorjahr
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

EUR
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Vorjahr
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren

EUR
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Vorjahr
EUR
Gesichert durch Grundpfandrechte

EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten18.815.835,502.158.788,971.535.946,2216.657.046,5320.936.162,5411.911.808,9416.123.778,2018.815.835,50
2. erhaltene Anzahlungen3.496.328,933.496.328,933.460.412,670,000,000,000,000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen782.605,63657.340,49907.282,56125.265,14144.303,8912.676,297.765,570,00
a) Verbindlichkeiten aus Vermietung431.412,21431.412,21410.397,130,000,000,000,000,00
b) Verbindlichkeiten aus anderen Lieferungen und Leistungen351.193,42225.928,28496.885,43125.265,14144.303,8912.676,297.765,570,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen14.026,9014.026,9050.436,030,000,000,000,000,00
5. sonstige Verbindlichkeiten0,00 0,00

0,00

0,000,000,000,000,00
 23.108.796,96 6.326.485,295.954.077,4816.782.311,6721.080.466,4311.924.485,2316.131.543,7718.815.835,50

D. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2025 keine Mitarbeiter. Die Geschäftsbesorgung erfolgt durch die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH, Köln.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH, Köln einbezogen. Dies ist zugleich der größte und kleinste Konsolidierungskreis. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Aus begonnenen Baumaßnahmen ergeben sich zum Bilanzstichtag bis zur Fertigstellung vertragliche Restverpflichtungen in Höhe von 3.700 TEUR.

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Geschäftsführung

Christian Simon, Rheinbreitbach, Geschäftsführer

Mit Blick auf § 286 Abs. 4 HGB werden die Bezüge der Geschäftsführung nicht offengelegt.
 

Köln, den 31.03.2026

Siedlungsgesellschaft „Am Bilderstöckchen“
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Die Geschäftsführung

Christian Simon

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